Grundlagen

Das Netzwerk-Modell

Im hypnosystemischen Denken besteht ein Mensch nicht aus einem einzigen, einheitlichen „Ich“, sondern aus vielen inneren Seiten: Anteilen mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Stimmen, Mustern und Kompetenzen. Erleben entsteht daraus, welche dieser Seiten in einem Moment aktiviert sind und wie sie zusammenwirken — wie in einem Netzwerk, in dem mal die einen, mal die anderen Knoten leuchten.

Ein Symptom ist in diesem Bild selten „die ganze Person“, sondern die laute Meldung einer einzelnen Seite. Andere, ruhigere Seiten tragen oft genau die Ressourcen, die gerade fehlen. Beratung heißt dann: das Netzwerk sichtbar machen, überhörte Seiten einladen und die Verbindungen so verändern, dass ein stimmigeres Erleben möglich wird.

Das Modell ist zugleich das Vorbild dieser Seite: Die Konzepte der Hypnosystemik selbst bilden ein Netz aus verbundenen Knoten — deshalb kannst du sie hier als Karte erkunden statt als lineare Liste.

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