Die Aufmerksamkeitsökonomie lebt davon, uns zu unterbrechen: Benachrichtigungen, Feeds und schnelle Reize zerstückeln den Tag in kurze Fragmente. Jeder Wechsel kostet Zeit und Energie, erhöht Fehler und Anspannung – und vor allem verhindert er die versunkene Konzentration, in der Flow und ein Gefühl von Sinn entstehen.
Studien zeigen, dass fragmentierte Aufmerksamkeit messbar unglücklicher und gestresster macht. Tiefe braucht ungestörte Zeit; genau die wird im modernen Alltag systematisch knapp.
